Intersektionalität und Gender Studies in Lateinamerika

Martha Isabel Zapata Galindo

Abstract


In Lateinamerika existiert bis heute keine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Intersektionalitätskonzept, und es gibt wenig Interesse an der in den internationalen Kreisen der Gender Studies mittlerweile globalen Rezeption des Themas. Wie ist zu erklären, dass in Lateinamerika trotz der ansonsten intensiven Zirkulation internationaler Paradigmen und Ideen gerade dieses Konzept nicht diskutiert wird? Um sich einer Antwort auf diese Frage anzunähern, wird im Folgenden untersucht, auf welche Art und Weise bestimmte Konzepte durch ihre globale Zirkulation einen hegemonialen Charakter angenommen haben. Auf dieser Grundlage wird versucht zu klären, warum einige Konzepte eine grundlegende referentielle Bedeutung für Debatten diverser Kontexte bekommen haben und andere gänzlich außen vor bleiben.

Schlagworte


Intersektionalität; Wissenszirkulation

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DOI: http://dx.doi.org/10.15461/7

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