A Wandering Paradigm, or Is Cosmopolitanism Good for Women?

Ksenija Vidmar-Horvat

Abstract


Dieser Artikel enthält einen feministischen Beitrag zur zeitgenössischen Kosmopolitismus-Theorie. Es wird dargelegt, dass ein feministischer Kosmopolitismus eine wichtige kritische Perspektive beinhaltet, die den sozialen Aktivitäten von Frauen eine weltbürgerlich ausgerichtete ethische Basis ermöglicht. Die erkenntnistheoretischen Differenzen, die zwischen feministischen Autor/-innen häufig bestehen, führen jedoch zu verengten Problemdefinitionen; dies zeigt sich besonders in Fragestellungen, die sowohl die lebensweltlichen Erfahrungen von Frauen ausschließen als auch die sozialen Machtbeziehungen, die die Bedingungen weiblicher Solidarität bestimmen, ignorieren. Auf der Grundlage eines Vergleichs der kosmopolitischen Ausführungen von Kristeva und Nussbaum mit kosmofeministischen Diskussionen wird ein multiperspektivisch-kosmopolitischer Ansatz entwickelt. Als Ausgangspunkt liegt diesem multiperspektivischen Kosmopolitismus das Konzept der Menschenrechte (Benhabib) zugrunde; es wird ergänzt durch die feministische Ethik der Fürsorge und Trauer (Butler).

Schlagworte


Kosmopolitismus; Kosmofeminismus; Solidarität; Gerechtigkeit; globale Ordnung

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DOI: http://dx.doi.org/10.15461/3

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